Wenn ja, dann sind wir schon mal zwei. Aber den meisten Menschen fällt es schwer, auf Abruf kreativ zu sein. Und natürlich gibt es Wege, dieses Hindernis zu überwinden und deine innere kreative Superpower zu aktivieren. In diesem Beitrag schauen wir uns acht Mythen über Kreativität an und klären, was die Alternativen sind.

1. Du musst kreativ geboren sein

Dies ist vielleicht der schädlichste Mythos über Kreativität. Er ist nicht wahr! Jeder kann lernen, kreativ zu sein. Nur weil du nicht der*die geborene Künstler*in bist, heißt das nicht, dass du nicht lernen kannst, kreativ zu sein. Die einzige Voraussetzung ist, dass du bereit bist, etwas auszuprobieren, sprich zu spielen.

Foto von Andrea Piacquadio

2. Du brauchst eine Muse

Nein, brauchst du nicht! Eine Muse ist einfach eine Quelle der Inspiration. Das kann alles sein, von der Natur über Musik bis hin zu deinem Lieblingsbuch. Das Wichtigste ist, dass du etwas findest, das dich inspiriert, und es als Sprungbrett für deine eigenen Ideen nutzt.

Foto von Anni Roenkae

3. Kreativität muss aus dir entstehen

Falsch! In den meisten Fällen ist Kreativität eine Teamleistung. Die besten Ideen entstehen in Zusammenarbeit und beim Brainstorming mit anderen. Scheue dich also nicht, deine Ideen mit anderen zu teilen und ihr Feedback einzuholen.

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4. Du musst in der richtigen Stimmung sein

Nicht unbedingt. Sicher ist es einfacher, kreativ zu sein, wenn du gut gelaunt bist, aber das heißt nicht, dass du nicht kreativ sein kannst, wenn du dich schlecht fühlst. Emotionen sind einfach ein Gemütszustand, den man ändern kann. Wenn du dich nicht kreativ fühlst, versuche deine Stimmung zu ändern, indem du etwas hinzufügst, das dich glücklich macht.

Foto von Andrea Piacquadio

5. Du brauchst viel freie Zeit

Das ist wahrscheinlich die häufigste Ausrede dafür, nicht kreativ zu sein. Aber die Wahrheit ist, dass du nicht viel Freizeit brauchst, um kreativ zu sein. Du kannst in fünf Minuten oder weniger kreativ sein. Im #KameraSpiel entstehen in 5 Minuten Videos. Alles, was du brauchst, ist ein Handy mit Internet und natürlich ein bisschen Fokus und ein gewisses Maß an Konzentration.

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6. Du musst entspannt sein

Dies ist ein weiterer Mythos über Kreativität. Tatsache ist, dass du auch dann kreativ sein kannst, wenn du unter Druck stehst. Einige der besten Ideen entstehen sogar, wenn du gestresst oder ängstlich bist. Der Schlüssel ist, dich nicht vom Druck überwältigen zu lassen. Nutze ihn als Motivation, um deine Kreativität anzukurbeln.

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7. Du musst eine Pause machen

Pausen können zwar helfen, dass du dich entspannst und erholst, sind aber für die Kreativität nicht zwingend notwendig. Du kannst kreativ sein, auch wenn du beschäftigt oder müde bist. Du kennst dich selber am besten und kannst einschätzen, wann die Pause eine Ausrede ist und wann du sie wirklich brauchst.

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8. Du musst immer Spaß haben

Einen spielerisch kreativen Raum zu schaffen kann sich wie harte Arbeit anfühlen. Es erfordert oft nicht immer wieder anderen Ablenkungen zu folgen. Manchmal fühlt es sich nicht gut an, in diesem Spielraum zu sein, weil wir mit Unsicherheit und etwas Neuem konfrontiert werden können. Bleib dran, auch wenn es mal nicht Spaß macht.

Foto von Kampus Production

Jeder kann lernen, kreative Videos zu machen, wenn sie*er bereit ist hingebungsvoll zu spielen.

Kreativität ist eine Fähigkeit, die du mit einer spielerischen Einstellung stärken kannst. Wie mit allem: „Übung macht die Meisterin“, es braucht Zeit und Geduld. Und meiner Meinung nach vor allem andere Menschen, mit denen du deine Erfolge und Niederlagen feiern kannst.

Was steht bei dir gerade an? Schreibe es mir gerne in die Kommentare.

Danke fürs lesen,
Ludwig